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13. Juli 26

WW Winzer Photo

Sommerweine aus Österreich

Ob Sie den Urlaub noch vor sich haben oder gerade mittendrin sind: Jetzt ist die Saison für Sommerweine! Wir haben Weißweine aus verschiedenen DAC-Regionen Österreichs für Sie ausgewählt. Die Weine stammen aus dem sehr guten Jahrgang 2025, sind im Edelstahltank vergoren, frisch, mineralisch, knackig, elegant, fruchtbetont und leicht, weil relativ niedrig im Alkohol. (Titelbild: © ÖWM / www.pov.at)

Sommerweine aus Österreich

 

Ob Sie den Urlaub noch vor sich haben oder gerade mittendrin sind: Jetzt ist die Saison für Sommerweine! Wir haben Weißweine aus verschiedenen DAC-Regionen* Österreichs für Sie ausgewählt. Die Weine stammen aus dem sehr guten Jahrgang 2025, sind im Edelstahltank vergoren, frisch, mineralisch, knackig, elegant, fruchtbetont und leicht, weil relativ niedrig im Alkohol: perfekte Easy Drinking-Weine für lange, laue Abende auf Veranda, Balkon, Terrasse oder beim Gartenfest. Als erfrischender Aperitif, beim Picknick, Grillen und als vielseitige Begleiter von sommerlich leichten Gerichten und Salaten.

© ÖWM / Robert Herbst

 

Sommerlich-leicht, frisch und fruchtig: pfeift!

 

Veltliner, (Welsch-)Riesling, Gemischter Satz, Muskateller, Sauvignon, aber auch Zweigelt, Blaufränkisch, St. Laurent: Sie alle gibt es in sommerlich-leichter Ausführung, straff und spritzig, mit unvergleichlicher österreichischer Fruchtigkeit und unbändiger Frische. Zwischen 11 und 12,5 % Alkohol spielt da die Musik, und sie spielt beschwingte, leichtfüßige Töne, vibrierend wie das allgegenwärtige Zirpen der Grillen.

Das hat einen Grund: Das Weinland Österreich liegt am Schnittpunkt warmer und kalter Klimaeinflüsse. Die Voraussetzungen für Weine mit einer perfekten Balance aus Reife und Frische sind also sehr gut. Und das gilt auch für Weine mit weniger Alkoholgehalt: Sie sind leicht, aber stets duftig, animierend und mit Pfiff.

Genuss ohne Umwege

 

In dieser Gewichtsklasse trumpfen auch Rebsorten auf, die sonst oft in zweiter Reihe stehen: Frühroter Veltliner oder Müller-Thurgau etwa, aber auch Blauer Portugieser oder Blauburger, die heimlichen Stars beim Heurigen. Sie liefern, was an heißen Tagen gewünscht ist – saftigen Trinkfluss, Genuss ohne Umwege. Und sie passen perfekt zur leichten Sommerküche, die beiden „Blauen“ auch zu Grill- und Barbecue-Klassikern wie Bratwürstel und Pulled Pork.

Ein Heimspiel ist der Sommer auch für Österreichs Rosés: voll saftiger roter Kirschen- und Beerenfrucht, mit einem Spritzer Zitrus und einem Hauch Kräuterwürze sind sie perfekte Allrounder in der warmen Jahreszeit – vom Aperitif bis zum Genusspartner für gegrillten Fisch, gebratenes Geflügel oder mediterran gewürztes Gemüse.

© ÖWM / 1000things, Katharina Tesch

 

Chill, Baby, chill

 

Wichtig bei allen Sommerweinen: Sie müssen ordentlich gekühlt werden. Weißwein und Sekt runter auf 6–8 Grad, Rosés auf 8–10, die leichten Roten auf 14–16 oder sogar ein bisschen weniger. Warm werden sie ohnehin wieder schnell genug.

© ÖWM

Raus aus der Bubble? Rein in die Bubbles!

 

Aber Moment: Wo kommt plötzlich der Sekt her? Ganz einfach: aus Österreichs Weinbaugebieten. Und er vereint das Beste aller Weinwelten: Frucht, Frische und freche Bubbles. Egal ob auf der Terrasse, am Wasser oder beim Grillen – Österreichs Sekte (und Pet Nats!) gehören zum Sommergenuss wie die Eis-Legenden im Schwimmbad. Wer es hundertprozentig österreichisch haben will, greift zu Sekt Austria, ganz einfach erkennbar an der rotweißroten Banderole auf dem Verschluss.

 

Der Superstar, der immer geht und daher bleibt

 

Und dann gibt es da noch einen, der zu Österreich gehört wie kein Zweiter. Eigentlich hat er ja immer Saison, das wissen wir. Dabei wäre er in manchen Weinländern ein Sakrileg. Aber die wissen nicht, was ihnen entgeht – beim G’spritzten! Fifty-fifty gemischt aus knackigem österreichischem Qualitätswein und Soda oder Mineralwasser – vorzugsweise Ersteres –, ist der G’spritzte die erste Wahl an heißen Tagen. Entweder als Solo-Player oder als durstlöschender Auftakt in eine vinophile Sommernacht.

© ÖWM / www.pov.at

 

 

*DAC: Districtus Austriae Controllatus ist das Kürzel für österreichische Qualitätsweine mit unverwechselbarer Gebietscharakteristik. Das 2003 erstmalig im Weinviertel eingeführte Prinzip des DAC folgt den Appellationssystemen Frankreichs, Spaniens und Italiens. Kernpunkt: Für die Unverwechselbarkeit eines Weines ist dessen Herkunft aus einer bestimmten Region wichtiger als dessen Rebsorte.

Die Idee dieses modernen Herkunftsmarketings wird seit mehr als 20 Jahren in Österreich von Weinbauverbänden, Winzervereinigungen, einzelnen Winzern und – allen voran – von der ÖWM Österreich Weinmarketing GmbH propagiert.

Inzwischen haben alle Weinbaugebiete Österreichs ihre eigenen DAC-Rebsorten und die typische Geschmacksausprägung der daraus produzierten Weine definiert. Mit der Einführung der DACs und der Betonung der Herkunft soll auch die (internationale) Wettbewerbsfähigkeit österreichischer Weine gestärkt und deren Profil geschärft werden.